1. Universitätsklinikum Freiburg, Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie |
| „Erhebung der Prävalenz des Restless Legs Syndrom bei stationär behandelten Patienten mit einer Depression“ Leitung: Frau PD Dr. med. Magdolna Hornyak, Oberärztin, Schlafmedizinisches Zentrum |
2. Philipps Universität Marburg |
| „Diffusion Tensor Imaging (DTI) bei Patienten mit Restless Legs Syndrom und gesunden Kontrollen“Leitung: Frau PD Dr. med. Karin Stiasny-Kolster |
3. Universitätsklinikum Münster - Institut f. Epidemiologie und Sozialmedizin |
| Das seit Januar 2007 laufende Forschungsprojektes „Natürlicher Verlauf des Restless Legs Syndroms“ besteht aus einer Studie mit dem Ziel, in der Analyse des „natürlichen“ Verlaufes des RLS bei Betroffenen über einen Zeitraum von drei Jahren folgende Einzelziele zu erreichen: Erfassung von Häufigkeit und Kosten der Inanspruchnahme medizinischer Dienstleistungen aufgrund des RLS Dokumentation von Behandlungsstrategien unter Berücksichtigung sogenannter alternativer Behandlungsmethoden Analyse zeitlicher Variationen von Symptomstärke, -charakter und –ausprägung im Verlauf der Studie Erhebung von Veränderungen in der Lebensqualität, bei Alltagsaktivitäten und weiterer psychosozialer Auswirkungen von RLS-Betroffenen im Studienzeitraum Leitung: Prof. Dr. med. Klaus Berger |
4. Max-Planck-Institut für Psychiatrie - Institut für Humangenetik, München |
| Am 18.7.2007 wurde in einer Pressemitteilung folgendes Forschungsergebnis mitgeteilt: Wer unter dem Restless-Legs-Syndrom (RLS) leidet, den quälen allabendlich unangenehme Empfindungen in den Beinen, gegen die nur Bewegung hilft. Bisher war völlig unklar, was diese Beschwerden auslöst. Münchner Wissenschaftler des GSF-Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit, der TU München und des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie haben nun Sequenzvarianten im Genom identifiziert, die bei RLS-Patienten häufiger sind als in der Normalbevölkerung. Dadurch konnten erstmals Erkenntnisse über die Entstehung der Erkrankung gewonnen werden. Überraschenderweise sind die entdeckten RLS-Gene als Kontrollfaktoren der frühen Embryonalentwicklung bekannt. Mit dieser Entdeckung eröffnen sich völlig neue Wege für die weitere Ursachenforschung und die Entwicklung innovativer Therapieansätze. Auch dieses Forschungsprojekt hat die Vereinigung über Jahre finanziell unterstützt. |
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