Viele RLS-Patienten behandeln ihre Beschwerden gerade zu Beginn der Erkrankung intuitiv richtig mit Kaltduschen und Einreiben der Beine mit kühlendem Franzbranntwein, was bei leichteren Symptomen häufig kurzfristige Linderung verschafft.
Es gibt bisher keine wissenschaftlichen Beweise der Wirksamkeit für vielerorts angepriesene Therapieformen wie zB
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Es gibt eine Vielzahl von Berichten unserer Mitglieder aus eigenen gemachten Erfahrungen, die als Ergebnis immer dahin geführt haben, dass oft hohe Geldsummen für diese Behandlungen ausgegeben werden, ohne jedoch eine dauerhafte Linderung ihrer Beschwerden damit erreicht zu haben.
Die wirksamste Behandlung des RLS besteht in der Gabe von speziellen Medikamenten. Begleitend zu jeder Form der medikamentösen Therapie sollten aus dem Gleichgewicht geratene Blutwerte, die RLS verstärken können, wieder ausgeglichen werden. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass der Eisenspeicherwert (Ferritin) über 50 ng/ml liegt, was gegebenenfalls mit einer Eiseneinnahme erzielt werden kann. Um eine optimale Aufnahme des verabreichten Eisens über den Magen-Darm-Trakt zu gewährleisten, sollte es zusammen mit Vitamin C eingenommen werden. Entsprechende Kombinationspräparate (zB Dreisafer®) sind in Apotheken erhältlich. Falls extrem niedrige Eisenwerte gemessen werden, kann Eisen auch als Infusion über die Vene gegeben werden. Die Behandlung mit Tabletten würde in solchen Fällen mehrere Monate dauern oder wäre unwirksam.
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