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Am 23. September 2023 haben wir europaweit zum 10. Mal den Welt-RLS-Tag gefeiert. Der 23. September ist der Geburtstag des schwedischen Neurologen Karl-Axel Ekbom. Auf ihn geht der heute gebräuchliche Name für das auch als Syndrom der „unruhigen Beine“ bekannte Restless Legs Syndrom (RLS) zurück, von dem bis zu 10 % der Bevölkerung betroffen sind.

Das 10-jährige Jubiläum des Welt-RLS-Tags war ein guter Anlass, um gemeinsam mit Betroffenen, Angehörigen und Kooperationspartnern noch mehr Aufmerksamkeit auf das Restless Legs Syndrom und die damit verbundenen Probleme zu lenken.

Im Rahmen der Kampagne „Unter einem Schirm“ wurden Einzelpersonen und Organisationen gebeten, für ein Foto unter einem gemeinsamen Schirm zur Verfügung zu stehen und dieses in den sozialen Medien zu teilen. Die Schirm-Symbolik hat einen komplexen Sinn: Sie soll auf die Betroffenen hinweisen, die Schirm und Schutz suchen und brauchen. Sie spiegelt auch die bunte Vielfalt der Selbsthilfe wider. Viele Menschen sind vereint unter einem großen Schirm – der RLS-Vereinigung. Die Resonanz war überwältigend. Unsere Kampagne wurde von folgenden Personen, Institutionen und Organisationen unterstützt: Arbeitskreis Schlafapnoe Niedersächsischer Selbsthilfegruppen e.V., BAG SELBSTHILFE e.V., Bayerischer Apothekerverband e.V., Bernhard Seidenath, MdL Bayerischer Landtag, Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit und Pflege, BKK Dachverband e.V., CRPS Netzwerk gemeinsam stark e.V., DAK Gesundheit, Deutsche Hirnstiftung e.V., Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.; European Alliance for Restless Legs Syndrome (EARLS); German Brain Council e.V.; LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.; MediosApotheke an der Charité; mhplus BKK; MigräneLiga e.V. Deutschland; Restless Legs Selbsthilfegruppe Schweiz sowie UVSD SchmerzLOS e.V.

Eine Verlosung auf Facebook und Instagram, ein Diskussionsforum zum Thema „RLS – Was kann ich selbst für mich tun?“ und eine Umfrage rundeten bildeten den Höhepunkt unserer Kampagne.

Gemeinsam haben wir den Welt-RLS-Tag genutzt, um den Betroffenen zu zeigen, dass sie eine Krankheit haben, die einen Namen hat und die behandelbar ist. Es war uns gleichermaßen wichtig, aufzuzeigen, dass man mit der Krankheit nicht allein ist, dass man über die Krankheit spricht und dass man lernen kann, mit ihr umzugehen. Und dass Selbsthilfe ein wichtiger Weg sein kann, sich mit seiner Erkrankung auseinanderzusetzen und diese zu bewältigen. Der Welt-RLS-Tag hat zugleich die vielen Errungenschaften aufgezeigt, die zur Steigerung des Bewusstseins für die Erkrankung und zur Verbesserung der Behandlung von RLS-Patienten unternommen wurden. Es bleibt aber noch viel zu tun.