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Versorgung von Patienten mit Restless Legs Syndrom (RLS) und Schmerzen nicht optimal

Auch in diesem Jahr waren mit Lilo Habersack und Dr. Katharina Glanz Vertreter der Deutschen Restless Legs Vereinigung beim Nationalen Schmerzforum in Berlin präsent. Hier verwiesen Sie auf die schlechte Situation von Betroffenen mit RLS und Schmerzsymptomatik.
Chronische Schmerzpatienten mit einem Restless Legs Syndrom werden in der Praxis häufig zu spät identifiziert und zu spät einer adäquaten Versorgung zugeführt. Daher sollte bei unklaren Schmerzen in den Beinen als mögliche Ursache immer auch an ein RLS gedacht werden.
Erschwerend kommt hinzu, dass Schmerztherapeuten nur selten Neurologen sind. Häufig verordnete Substanzen (SSRI, NSRI) können sogar die RLS Symptomatik verschlechtern. Zudem sind gängige Entspannungstechniken für RLS Betroffene nicht geeignet und stellen – im Gegenteil – für diese Patienten nicht selten eine Provokationssituation dar. Viele Betroffene werden psychosomatisch behandelt.

Wünschenswert wäre neben der Akzeptanz des RLS als chronisch komplexe Erkrankung ein eigener OPS, was den Zugang der Betroffenen zur stationären Behandlung öffnen würde. Und natürlich eine interdisziplinäre ärztliche Zusammenarbeit, die den Patienten stets im Blick behält.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR im Presseportal München veröffentlicht.